Carl Schmitz-Pleis
1877 Süchterscheid – 1943 Düsseldorf
Als Schüler von Peter Jansen d.Ä. (1844-1908), Eduard von Gebhardt (1838-1925) und Claus Meyer (1856-1919) begann Carl Schmitz-Pleis seine künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Mit Kommilitonen und anderen Künstlerfreunden, wie Josef Kohlschein d.J. (1884-1958), Julius Kruchen (1845-1912), Hubert Ritzenhofen (1879-1961), Walter Ophey (1882-1930) und Carl Plückebaum (1880-1952), gründete er 1907 die progressive Künstlergruppe Niederrhein. Gemeinsam standen sie für eine „freiere“ Auffassung der Kunst und orientierten sich an französischen Malern, wie den Fauves und anderen Neoimpressionistischen Malern, wie Paul Cézanne (1839-1906).
Eine lockere, spontane Pinselführung, ein kräftiges Kolorit und ein flächiger Farbauftrag wurden für Schmitz-Pleis‘ Werke charakteristisch.
Vor allem seine pointillistischen Werke stehen für sein Oeuvre. In ihnen entfaltete er sein gesamtes Können, seinen Sinn für die Darstellung von Licht und Atmosphäre.
Bei einer dreimonatigen Reise 1910 gemeinsam mit Plückebaum durch Italien studierte er die Landschaft. Sie widmeten sich vor allem der Pleinair-Malerei und ließen sich von der Natur inspirieren.
Diese Nähe zeigt sich auch in seinen Werken und seiner detailgetreuen Wiedergabe seiner Umgebung.
