Erich Büttner
1889 Berlin – 1936 Freiburg
Erich Büttners Werke sprühen vor der Farben- und Formensprache des Expressionismus. Neben Genreszenen und Stadtansichten Berlins, in denen er das pulsierende Leben um sich herum wiedergibt, fertigte er Porträts von Künstlerfreunden und Literaten, wie Lovis Corinth (1858-1925), George Grosz (1893-1959), Heinrich Zille (1858-1929) und Franz Evers (1871-1947), die den Großteil seines Œuvres ausmachen.
Zu Beginn seiner Ausbildungszeit absolvierte er eine Lehre als Kunstglaser. 1906 studierte er Malerei, Grafik und Buchillustration für fünf Jahre bei Emil Orlik (1870-1932) an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin.
1908 trat er der Berliner Secession bei und beteiligte sich an deren Ausstellungen.
Fünf Jahre später erhielt er seine erste Einzelausstellung in der Galerie Gurlitt in Berlin.
Vor allem in den 1920er Jahren war der Künstler mit seinen Arbeiten am erfolgreichsten.

