Veronika Herwegen-Manini
1851 München – 1933 Malcesine
Lichtdurchflutete Ansichten italienischer Städte gefüllt durch eine reiche Figurenstaffage hauchen Veronika Herwegen-Maninis Darstellungen Leben ein. Detailgetreue Fassaden und Architekturen geben eine fast fotografisch Abbildun von Plätzen in Rom, Venedig oder Neapel wieder.
Als Tochter des Münchner Künstlers Peter Herwegen (1851-1933) erhielt sie ihre erste Ausbildung durch Ihren Vater. Bei Wilhelm von Lindenschmit d.J. (1829-1895) perfektionierte sie ihr künstlerisches Talent. Während ihrer Ausbildungszeit, aber auch darüber hinaus führten zahlreiche Studienreisen sie nach Italien. Die Liebe für das Land und seine Städte übertrug sie in ihre Gemälde. Nach ihrer Hochzeit mit dem Schriftsteller Giovanni Manini ließ sie sich endgültig in Italien am Gardasee nieder.
Herwegen-Maninis Werke konnten auf Ausstellungen im Münchner Glaspalast betrachtet werden. Durch Kontakte ihres Vaters bestückte sie ebenso die Weltausstellung in Amsterdam 1883 und in London 1886, wo der Sammler Henry Wallis (1830-1916) einige ihrer Werke erwarb.
