Eduard Friedrich Pape

1817 Berlin – 1905 ebenda

Italienische Küstenlandschaft

Öl / Leinwand    26 x 46 cm

Signiert

Eduard Friedrich Pape zählt zu den bekanntesten Theater-, Dekorations- und Landschaftsmalern seiner Zeit.

Er begann 1839 sein Studium an der Berliner Akademie unter Carl Blechen (1798-1840) und Wilhelm Schirmer (1807-1863).
1843 machte er erfolgreich seinen Abschluss.
Während seiner Studienzeit arbeitete er für seinen Lebensunterhalt im Atelier des Theater- und Dekorationsmalers Johann Gerst (1792-1854), der ihn ebenfalls zum Dekorationsmaler ausbildete.
Nach Studienende unternahm er mehrere Reisen nach Tirol, in die Schweiz und nach Italien.
Ab 1849 war er für vier Jahre an der Ausmalung des Neuen Museums in Berlin beteiligt. Er schuf hauptsächlich Rekonstruktionen antiker Architekturen nach Vorgaben Friedrich August Stülers (1800-1865).
Im Anschluss wurde er zum königlichen Professor ernannt und wurde Mitglied der Berliner Akademie.
1857 musste er auf Grund einer schweren Krankheit eine längere Schaffensphase einlegen.
Auch gegen Ende seines Lebens wurden sein Schaffen erneut von einer neuen Krankheit unterbrochen. Ein jahrelanges Augenleiden wurde schlimmer und führte fast zur Erblindung.

Seine „Italienische Küstenlandschaft“ ist ein gelungenes Beispiel für sein Können.
Ein kleines Segelboot dümpelt auf dem ruhigen See nahe der Küste.
Eine steiniger Küstenweg zieht sich am Ufer entlang und vor einem mediterranen Haus haben zwei Passanten gehalten.
Spiegelungen im Wasser und Licht- und Schattenspiel in der Landschaft erwecken den Eindruck eines warmen Sommertages. Stimmungsvoll erscheint dieses Gemälde und lässt den Betrachter einfühlen in die von Hitze aufgeladene italienische Landschaft.