August Becker

1821 Darmstadt – 1887 Düsseldorf

Seine erste Ausbildung erhielt der Maler August Becker vom Landschaftsmaler Johann Heinrich Schilbach (1798-1851) in Darmstadt. 1840 wechselte er an die Kunstakademie in Düsseldorf und studierte dort unter Johann Wilhelm Schirmer (1807-1863). 
Ab 1844 unternahm August Becker mehrere Studienreisen nach Norwegen, Rumänien und in die Schweiz. Auch wurde er häufiger als Mal- und Zeichenlehrer im Auftrag von Königin Viktoria nach Schottland berufen, um dort die Prinzessinnen zu unterrichten.

Mit Vorliebe stellte der Maler Hochgebirgslandschaften in außergewöhnlicher Beleuchtung dar. Stark von der Kunst der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geprägt unterscheidet er sich doch von den allgegenwärtigen Impressionisten. Nicht nur in seiner Arbeitsweise, die nicht durch Plein-air Malerei geprägt wurde, sondern traditionell aus Studien- und Skizzenbüchern entstand. Sondern auch in seiner stark romantischen Darstellungsweise.

August Becker. Glen Gelder und Lochnagar. 1865. Öl / Leinwand.

Glen Gelder und Lochnagar

August Becker. Jungfrau. 1853. Öl / Leinwand. 95 x 132cm

Jungfrau