Emil Barbarini

1855 Wien – 1933 Brunn am Gebirge

Emil Barbarini widmete sich durch den Einfluss seines Vaters, dem Landschaftsmaler Franz Barbarini (1804-1873), dem Studium der Malerei. 
Sich mehr und mehr vom Stil seines Vaters lösend und distanzierend entwickelte der Künstler seinen eigenen Stil: Kontrastwirkungen löste er zugunsten von einer harmonischen Farbgebung auf und gestaltete seine Motive in weichen, lyrischen Farbtönen. 

In seinen Darstellungen widmete er sich hauptsächlich Marktszenen. Zum größten Teil den Blumenmärkten in Wien und den Fischmärkten in Holland und Belgien, wo er sich oft auf Studienreisen aufhielt. Inspiriert durch Claude Monet (1840-1926) und Edgar Degas (1834-1917) wählte er oft dieselben Motive. So konnte er sein Auge ohne thematische Ablenkungen mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen konfrontieren.

Emil Barbarini. Blick auf Sarnen. vor 1930.

Blick auf Sarnen

Emil Barbarini. Fischmarkt. vor 1933. Öl / Leinwand. 21 x 31,5cm

Fischmarkt

Emil Barbarini. Fischmarkt. vor 1933. Öl / Leinwand. 27 x 39,5cm

Fischmarkt