Gustav Quentell. Ausritt zur Jagd mit Windhunden. vor 1896. Öl / Leinwand. 26 x 21cm

Ausritt zur Jagd mit Windhunden

Gustav Quentell. Johann Hermann Holler beim Ausritt mit seiner Ehefrau Emma Sophie. 1853.

Johann Hermann Holler beim Ausritt mit seiner Ehefrau Emma Sophie

Gustav Quentell

1816 Bremen – 1896 Detmold

Gustav Quentell widmete sich in seinem Werk vor allem der Portrait- und Tiermalerei, wobei die Darstellung von Pferden zu seinem Markenzeichen wurde.
Vor seinem Kunststudium schloss der Künstler eine kaufmännische Ausbildung ab und war als Kaufmann tätig. Bei einer Reise nach Nordfrankreich erhielt er schließlich seine künstlerische Inspiration und nahm ab 1840 zunächst Unterricht bei dem Kölner Tier- und Schlachtenmaler Simon Meister (1796-1844). Anschließend nahm er sein Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf auf.
Bei einem Besuch in Berlin lernte er Franz Krüger (1797-1857) kennen, der auf Pferdemalerei spezialisiert war. Auch studierte er eine Zeit lang in Paris.
Quentell portraitierte nach seinem Umzug nach Detmold dort zahlreiche Pferde des Fürstenhauses. Gelegentlich malte er auch Pferde oder andere Tiere in die Landschaften seines Malerfreundes Carl Rötteken (1831-1900).