Hubert Salentin. 1865. Fotografie

Hubert Salentin, 1865

Hans Baluschek. Großstadtbahnhof. 1904. Öl / Leinwand. zerstört

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Hubert Salentin. Hirtenjunge. vor 1910

Hirtenjunge

Hans Baluschek. Der Tod. 1895.

Waldspaziergang

Hubert Salentin

1822 Zülpich – 1910 Düsseldorf

1836 begann Hubert Salentin eine Ausbildung zum Nagelschmied in Köln und schloss diese drei Jahre später erfolgreich ab.
1845 beschäftigte er sich das erste Mal damit Kopien von Gemälden anzufertigen.
Ein Jahr später fertigte er gegen Bezahlung Portraits von Zülpicher Bürgern und war dort ebenfalls als Schmiedemeister tätig.
1847 lernte er Eberhard Stammel (1833-1906) kennen, der ihm auf Grund seines Talentes zu einem Kunststudium riet. Schließlich begann Hubert Salentin zwei Jahre später eine Ausbildung an der Städtischen Zeichen- und Modellschule bei Johann Anton Ramboux (1790-1866). Zeitgleich trat er in den Studienverein Kölner Künstler ein.
Nach Abschluss der Ausbildung schrieb er sich 1851 an der Kunstakademie in Düsseldorf ein und studierte dort unter Carl Ferdinand Sohn (1805-1867). 1853 trat er in die Meisterklasse von Wilhelm von Schadow (1788-1862) ein. 
Mit Beendigung des Studiums 1856 war der Künstler freischaffend tätig. Vor allem im Ausland, unter anderem von der russischen Zarin und der österreichischen Kaiserin, waren seine Dienste gefragt.
1900 wurde er zum Ritter des Preußischen Kronordens ernannt und ein Jahr später zum Professor ehrenhalber an der Kunstakademie in Düsseldorf.
Zu Beginn seiner Schaffensphase konzentrierte er sich hauptsächlich auf Portraits. Im Laufe der Zeit widmete er sich mehr und mehr dem Genrebild, das er oft mit sentimental-symbolischen Themen, Kinderszenen oder bäuerlichen Szenen mit versteckten christlichen Motiven versah.
In seinem Spätwerk lassen sich auch poetisch-religiöse Inhalte und Altarbilder finden.
Carl Ferdinand Sohn, Wilhelm von Schadow und Adolph Tidemann (1814-1876) prägten ihn in seinem Stil am meisten.