Louis Douzette. Das Feuer. 1901. Öl / Karton. 50 x 77cm

Das Feuer

Louis Douzette. Sommerlandschaft. Öl / Malkarton. 64 x 88cm

Sommerlandschaft

Louis Douzette. Die Schäferin am Bodden. Öl / Leinwand.

Schäferin am Bodden

Louis Douzette

1834 in Tribsees – 1924 Barth

Louis Douzette, auch als „Mondschein-Douzette“ bekannt, erscheint durch seine Werke als wahrlicher Mondanbeter. Spätromantische Mondlandschaften charakterisieren sein Oeuvre.
Vor allem Jacob van Ruisdael (1628-1682) und Aart von der Neer (1603-1677) beeinflussten ihn in seinem Stil.

Mit bereits 14 Jahren begann er eine Stubenmalerlehre bei seinem Vater, der selbst in seiner Jugend Unterricht an der Berliner Kunstakademie genommen hatte. 
1863 hatte er alle finanziellen Mittel aufgebracht, um sich nach seinem Umzug von Barth, wo seine Eltern nach seiner Geburt mit him hingezogen waren, nach Berlin Privatunterricht bei dem Maler Hermann Eschke (1823-1900) leisten zu können.
Schon während seiner Studienzeit unternahm er Reisen an die Ostseeküste, wo er die dortige Landschaft für dich entdeckte. Ebenso wie du Künstlerkolonie in Ahrenshoop, die er regelmäßig besuchte. 1892 durch Paul Müller-Kaempff (1861-1941) gegründet stellte sie einen Anziehungspunkt für zahlreiche Maler dar, die sich dort nicht nur künstlerisch austauschen konnten, sondern auch ihren Urlaub an der See verbrachten.
Bei Reisen nach Paris ab 1878 kam er in Kontakt mit der Malerei der Schule von Barbizon und der Pleinairmalerei. 
Seiner Heimatstadt Barth blieb er immer verbunden, wie er mit seinem Rückzug dorthin 1895 deutlich zeigte. 
Neben den Landschaften anderer Ostseeorte taucht vor allem die Stadt Barth mit ihrem Hafen in seinen Darstellungen auf. 1910 wurde er auf Grund dessen zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. 

Trotz seiner Kenntnis über die Technik der Pleinairmalerei entstanden seine Landschaften meist nicht direkt vor der Natur. Grundlage seiner Kompositionen waren vor der Natur geschaffene Szenen in Bleistift, Öl oder Aquarell, die er hinterher im Atelier zusammenfügte. Die Konzentration auf kleinere Motivausschnitte und das Zusammenspiel von Licht und Wasser sind seine Merkmale.