Oskar Mulley. Bauernhof im Hochgebirge.1935. Öl / Leinwand. 85 x 160cm

Bauernhof im Hochgebirge

Oskar Mulley. Innenhof. 1920. Mischtechnik/Pastellkreide auf Papier. 53 x 42,5cm

Innenhof

Oskar Mulley. Kirche bei sternenklarer Nacht. 1922

Kirche bei sternenklarer Nacht

Oskar Mulley. Alpensee mit Blick auf ein Bergmassiv. vor 1943. Öl / Leinwand. 150 x 120cm

Alpensee mit Blick auf ein Bergmassiv

Oskar Mulley

1891 Klagenfurt – 1949 Garmisch-Partenkirchen

Oskar Mulley beschäftigte sich schon früh mit der Malerei.
1910-13 studierte er schließlich unter Alois Delug (1859-1930) und Rudolf Jettmar (1869-1939) an der Akademie der Bildenden Künste.
Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er für kurze Zeit als Theatermaler in Wien.
1918 siedelte er nach Kufstein über, nachdem er nach kurzer Zeit aus dem Kriegsdienst ausgeschieden wurde.
In der alpinen Landschaft entdeckte er seine Vorliebe für Gebirgsmotive und wurde schnell auch über die Grenzen Tirols als Gebirgsmaler bekannt.
1927 trat er der Wiener Sezession bei. Auch war er Mitglied im Kärntner und Salzburger Kunstverein und stellte im Wiener Künstlerhaus aus. Dort erhielt er 1929 den Wiener Volkspreis.
Das sich seine Werke auch zu dieser Zeit großer Beliebtheit erfreuten, zeigten zahlreiche Fälschungen, die schon zu dieser aufkamen. 1930 ging er dagegen in einem Plagiatsprozess vor.
Impressionistische und jugendstilhafte Einflüsse sind schon in seinem Frühwerk zu erkennen.
In seiner Kufsteiner Zeit widmet er sich vor allem Gebirgslandschaften, die er ohne figurale Staffage und mit pastosem Farbauftrag wiedergab.
Mit seiner letzten Übersiedlung 1934 nach Garmisch-Partenkirchen häufen sich in seinem Werk Stillleben und Darstellungen aus dem Tal, bei denen sich die Gebirgslandschaft nur noch im Hintergrund befindet.