Lorenz Bösken

1891 Geldern – 1967 Düsseldorf

Lorenz Bösken begann sein Studium 1906 an der Kunstgewerbeschule in Krefeld unter Jan Thorn-Prikker (1868-1932). Ein Jahr später wechselte er an die Kunstakademie in Düsseldorf und setzte dort sein Studium unter Willy Spatz (1861-1931), Franz Kiederich (1873-1950) und Eduard von Gebhardt (1838-1925) fort. Zum Ende seines Studiums wurde er dort Meisterschüler von Josef Huber-Feldkirch (858-1932).
Während seines Studiums hielt er sich für Studienzwecke in Rom, Paris, Florenz und München auf.
1912 trat Lorenz Bösken der Künstlervereinigung Malkasten bei und gründete 1919 das Junge Rheinland mit. In dieser Zeit hatte er viel Kontakt zu dem Kreis um Mutter Ey (1864-1947).
Zwischen 1933 und 1945 wurde ihm ein Ausstellungsverbot auferlegt. Außerdem verlor er durch einen Bombenangriff 1943 und der Zerstörung seines Ateliers den Großteil seiner Werke.
Nach Kriegsende beteiligte er sich am kulturellen Wiederaufbau in Düsseldorf und war in verschiedenen Organisationen tätig, wie dem Atelierhaus, der Künstlerhilfe und dem Landesverband bildender Künstler.

Zu seinem Œuvre ließen sich Landschaften, Stadtansichten, Portraits, religiöse Themen und expressive Figuren zählen, auf denen oft Darstellungen von Pferden zu finden waren.
Außerdem waren für Lorenz Bösken Darstellungen von Arbeiten in Stahlwerken oder beim Eisenbahnbau charakteristisch.

Lorenz Bösken. Lichtgestalten. vor 1967. Öl / Leinwand. 54 x 46cm.

Lichtgestalten