Carl von Blaas. Portrait Julius von Blaas. 1876. Öl / Leinwand. 62 x 49cm

Julius von Blaas, 1876

Julius von Blaas. Pferdemarkt. 1917. Öl / Leinwand. 88 x 150cm

Pferdemarkt

Julius von Blaas. Ausritt

Ausritt

Julius von Blaas. Parforcejagd. um 1890. Aquarell / Papier. 41 x 71cm

Parforcejagd

Julius von Blaas. Kaiser Franz beim Manöver auf der Schmelz. 1898. Öl / Leinwand. 80 x 66cm

Kaiser Franz Joseph beim Manöver auf der Schmelz

Julius von Blaas

1845 Albano – 1922 Bad Hall

Der italienisch-österreichische Historien-, Tier-, Genre- und Schlachtenmaler Julius von Blaas begann seine künstlerische Ausbildung unter seinem Vater Karl von Blaas (1815-1894).
Er studierte an der ABA Venedig unter Michelangelo Grigoletti (1801-1870), an der ABA Florenz und von 1875-77 in Rom.
1873/74 unternahm er gemeinsam mit Baron Joseph Doblhoff (1770-1831) eine Studienreise nach Ägypten, Indien, China, Japan und in die USA. Anschließend hielt er sich in Paris auf. Dort lernte er Rosa Bonheur (1822-1899) und Ernest Meissionier (1815-1891) kennen.
Nach Abschluss seines Studiums siedelte er nach Wien über, wo er regelmäßig offizielle Aufträge des Wiener Hofes annahm. In dieser Zeit fertigte er einige Portraits von Kaiser Franz Joseph I., Kaiserin Elisabeth und weiteren Mitgliedern des österreichischen Hofes an, sodass er ein Zeugnis des höfischen Lebens schuf.
Ab 1869 war er Mitglied im Wiener Künstlerhaus und im Deutschen Kunst-Verein in Rom.
Ab 1877 hatte er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Wien inne.
1883 heiratete er Clarisse Freiin von Dreifus.
In seinen Werken wurde er von Franz von Defregger (1835-1921) und durch seinen Bruder Eugen Blaas (1843-1932) beeinflusst.
Auch sein Sohn Karl Theodor von Blaas (1886-1960) erbte sein künstlerisches Talent und wurde ebenfalls Portraitmaler.
Er selbst gilt als der beste Pferdemaler der österreichischen Monarchie.